Buchrezensionen von  ...
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Eberhard Landes
Meine ganz privaten Literaturempfehlungen (Bücher, die ich einpacken werde, wenn ich reif bin für die Insel) sind:
"Bildung" von Dietrich Schwanitz (weil ich mich wohl auch dann noch wundern werde, was ich alles nicht weiß),
"Sturz ins Leere" von Joe Simpson (weil es so unbegreiflich ist, was Joe Simpson erlebt hat),
"Qi Gong" von  Kenneth Cohen (weil es so viele Geheimnisse in sich birgt),
"Allein auf den Everest" von Göran Kropp (weil er meine Hobbies Radfahren und Klettern "brutalst möglich" kombiniert hat),
"Narziß und Goldmund" von
Hermann Hesse (weil es mir von allen Klassikern das liebste Buch ist).
Und dann natürlich all die guten (... und zum Vergleich evtl. auch die nicht so guten) Bücher, die ich hier rezensiert habe.
Klicken Sie unten entweder auf  die verlinkten Namen der  Autoren oder auf die Links zu den Buchtiteln:

Belletristik

 

Sachbücher


Liste der

96
Autoren

 
Liste der
136
Titel

 
Liste der
41
Autoren

 
Liste der
42
Titel

Alanyali, Iris
Aramburo, Fernando


Bambaren, Sergio

Benedikt, Caren
Bettinger, Martin
Beigbeder, Frederic
Binding, Tim

Borger und Straub 
Borrmann, Mechthild

Bourdouxhe, Madeleine
Breloer, Heinrich

Bryson, Bill
Brown, Dan
Buhl, Marc

Carofiglio, Gianrico
Chevalier, Tracy
Clark, Rosie M.
Coello, Paulo
Cross, Donna W.



Dusse, Karsten
Dische, Irene
Döring, Oliver
Dörrie, Doris
Drokur, Bernhard

Dürrenmatt, Friedrich


Eggers, Dave
Eschbach, Andreas


Falk, Rita
Ferrera Catalina
Fitzek, Sebastian
Fleischhauer, Wolfram
French, Nicci
Fried, Amelie



Genzmer, Herbert
Goddard, Robert
Gruber, Lilli



Hannah, Kristin
Hammesfahr, Petra
Hasselmann, D.O.
Helfgen, Heinz
Hesse, Hermann
Heidenreich, Elke
Hoffman, Jilliane
Hosseini, Khalid
Houellebecq, Michel

Illies, Florian

Jaud, Tommy
Jensen, Carsten
Jonasson, Jonas
de Jong, Wilfried

Kehlmann, Daniel
Kling, Marc-Uwe
Klüpfel, Volker
Klonovsky, Michael
Kobr, Michael
Krächan, Brigitte
Kuhlmann, Heinrich


Leon, Donna

Mann, Thomas
Mankell, Henning
Mayle, Peter
Merburg, Marie
Mercier, Pascal
Metzenthin, Melanie
Meyerhoff, Joachim
Moore, Tim
Morgan, Marlo
Mosley, Walter
Münzer, Hanni



Rademacher,  Cay
Rath, Hans

Read, Oliver
Rech, Kerstin
Rosendorfer, Herbert
Roth, Philipp

Safier, David

Schäfer, Andreas
Schätzing
, Frank
Schauhoff, Frank

Schlink, Bernhard
Schreiber, Claudia
Schröder, Bernd

Seltmann, Ingeborg
Suter, Martin

Tschirnt, Christiane
Tuma, Thomas
Twilfer, Kai


Williams, John
Wagendorp, Bert
Wagner, Emma
Walser, Martin
Weiler, Jan
Wollitzer, Mag



 Zafon, Carlos Ruiz
Zeh, Juli
Zweig, Stefan
  Absterbende Gemütlichkeit
Achtsam Morden
Adler und Engel
Alle Toten fliegen hoch - Amerika
Allmen und die Libellen
Alpenpässe und Anchovis
Anleitung zum Unschuldigsein
Antonio im Wunderland
Auf der Suche nach Marie

Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull
Belas Sünden
Beerholms Vorstellung
Breaking News
Bücher, Alles was man lesen muss

Cliffhanger
Cupido

Dampfnudelblues

Das Erbe
Das Gartenzimmer
Das Gesetz der Lagune
Das Grand Hotel
Das
Jesus Video
Das Mädchen mit dem Perlenohrring
Das perfekte Spiel
Das Salzmädchen
Das selbstfahrende
Bett
Das sterbende Tier
Das weiße Segel
Das Wochenende

Der Alchimist
Der Circle
Der
Dämon und Fräulein Prym
Der Geiger
Der Jogger
Der letzte Weynfeldt
Der Koch
Der moderne Mann
Der
Verdacht
Der Ramses-Code
Der
Schwarm
Der Teufel von Mailand
Der weiße Schmetterling
Der Zauberberg

Die Analphabetin, die rechnen konnte
Die blaue Reise 

Die dunkle Seite des Mondes
Die Ehefrau
Die große Umwendung
Die Frau mit den Regenhänden
Die Heimkehr 
Die Liebhaber meiner Frau
Die Nachtigall
Die Päpstin
Die rote Antilope
Die schwedischen Gummistiefel
Die Therapie
Die Schachnovelle
Die Schatten der Toten
Die Vermessung der Welt
Die Zeit, die Zeit

Drachenläufer

drei sieben fünf

Ein Liebhaber ungerader Zahlen
Ein Mann und sein Rad
Ein Strand für meine Träume
Ein perfekter Freund
Emmas Glück
Encore  Provence
Erntedank

Fatal Tango
Flugangst7A

Großmama packt aus

Heute keine Schüsse
Höhenangst
Honigtot    
Horst allein zu Haus

Ich radle um die Welt
Ich trampe zum Nordpol
Illuminati
Im Gehege
Im Lautlosen
 In meinem kleinen Land

Kalte Rache

Land der Wunder
Lautlos
Lea
Leere Herzen
Letzte Etappe Mont Ventoux
Liebesfluchten
Lila, Lila

Mallorca, ein Jahr
Mehr Zeit mit Horst

Mein Jahr in der Provence
Mieses Karma
Milchgeld
Mörderischer Mistral
Monolog in Schwarz

Nachtzug nach Lissabon
Narziß und Goldmund
Neununddreissigneunzig
Nullzeit

Patria
Picknick mit Bären

Qualityland

Rasmussens letzte Reise
Rauhnacht

Rechtspfleger Grothjahn
Reise in die Nacht
Resturlaub
Ruhm

Sankt Martin
Schantall, tu ma die Omma winken
Seegrund
Small World 
Solange es Schmetterlinge gibt
Spanische Delikatessen
Spiel des Engels
Stoner
Streifzüge durch das Abendland

Tod eines Kritikers 
Traumreisende

Tyll

Überleben 
Über Menschen
Und Gott sprach: Wir müssen reden
Und Gott sprach: Der Teufel ist auch nur ein Mensch
Und Gott sprach: Du musst mir helfen
Und was wird aus mir
Unterleuten

Unterwerfung 

Ventoux
Verborgene Laster und andere
Geständnisse

Verschwiegene
Kanäle
Vollidiot

Wann wird es endlich wieder so
Weil ich von dir träumte
Wellenglitzern
wie es nie war
Winterkartoffelknödel
 







Bryson, Bill
Berggruen, Heinz
Brumme, Christoph



Erat, Elena u. Materne, Peter


Durrell, Lawrence

Grönemeyer, Dietrich
Gottschalk, Thomas

Harrer, Heinrich 
Häusler, F. Richard

Iding, Doris 

llies, Florian

Keller, Kurt
Kerkeling, Hape
Klonvosky, Michael
Koldehoff, Stefan

Lankers, Katharina
Lorenzo, Giovanni di


Martin, Guillaume
Maso, Benjo
Moshammer, Meike




Penn, Robert
Plaum, Wätzold
Plickert, Philip (Hrsg.)
Poser, Manfred
Precht, Richard-David
Prüter, Dirk

Rech, Kerstin
Reich-Ranicki, Marcel
Röhm, Uli



Scherer, Klaus
Schirrmacher, Frank
Schmidt, Helmut
Schmidt, Walter 
Sick, Bastian
Sieböck, Gregor
Steinbrück, Peer

Timm, Tobias

Voigt, Wilfried

Wickert, Ulrich
Winchester, Simon
 

111 Gründe, das Radfahren zu lieben

1913

Alles ist Yoga  
 Am Ende der Eiszeit
Auszeit in Wanderstiefeln


Bis alles in Scherben fällt

Das Methusalem-Komplott


Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod
Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod-Folge 2-
Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod-Folge 3-
Der kleine Medicus
Der Mann, der die Wörter liebte
Der satirische Kreuzfahrt-Flüsterer
Der Schweiß der Götter

Der Weltenwanderer

Die Wiki-Revolution

Eine kurze Geschichte von fast allem

Falsche Bilder - Echtes Geld


Hauptweg und Nebenweg
Herbstblond

Ich bin dann mal weg
Ich lenke, also bin ich
In der Provence

Künstliche Intelligenz und der Sinn des Lebens

Lebenswerte


Mein Leben (Reich-Ranicki)
Mein Leben (Harrer)
Merkel

Praktische Personalführung 


Radfahren
Radsport furios
Radabenteuer Welt

Schritt für Schritt zur eigenen Mitte
Sokrates auf dem Rennrad
Spektakuläre Kriminalfälle im Saarland

Tatort Autobahn



Urlaub mal anders


Verstehen Sie das, Herr Schmidt
Vom Glück auf zwei Rädern
Vom Glück Franzose zu sein


Zeit zu handeln
Zug um Zug



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Caren Benedikt

Das Grand Hotel - Die nach den Sternen greifen

Erscheinungsdatum:  2.3.2020 ;  Rezensionsdatum:  23.05.2022

Verlag: blanvalet ; Format: Taschenbuch ;  Seitenzahl:  528 ;  ISBN 13: 978-3764507077
 Titelfoto: eigenes Foto

Vorbemerkungen: Liest man anlässlich eines Aufenthaltes auf Rügen (nach Wellenglitzern von Marie Merburg) dieses Buch von Petra Mattfeldt (veröffentlicht unter ihrem Pseudonym Caren Benedikt), dessen Handlung ebenfalls auf dieser Ostseeinsel spielt, sorgt dies insofern für einen Lesegenuß, als man auf den Straßen in Binz promenieren kann, deren Namen in dem Roman genannt sind.
Und weilt  man gar mit dem Buch am Strand und hat dabei einen Blick auf genau das Gebäude, welches auf dem Cover abgebildet ist, so reicht das schon für eine mindestens um eine  Stufe bessere Bewertung als würde der Rezensent dasselbe Buch z.B. im bayerischen Wald lesen.
Zu was ganz Besonderem zählt dann, wenn eine liebe Bekannte dem Rezensenten kurz nach dessen Rückkehr aus Rügen von ihren verwandtschaftlichen Verbindungen zu Rügen im Allgemeinen und speziell zum Kurhaus, das im Roman das Grand Hotel ist,  berichtet.

Zum Inhalt: Hauptakteurin ist Bernadette von Plesow. Als Kind in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, verlässt sie ihre Eltern, heiratet einen reichen Mann und bekommt mit ihm vier Kinder: Alexander, Constantin, Maximilian (dessen Tod im 1. Weltkrieg neben ihrer Verwitwung einen weiteren großen Schicksalsschlag für Bernadette darstellt) und Josephine. Bernadette leitet in diesen sog. "Goldenen Zwanzigern" das Grand Hotel an der Strandpromenade  in Binz. Eines der dort tätigen Zimmermädchen, Marie, spielt eine weitere Hauptrolle in dem Buch.
Wenn es ein Merkmal für einen Roman ist, sich von z.B. einer Kurzgeschichte dadurch zu unterscheiden, dass die Charaktere sich im Laufe der Handlung verändern, dann mag "Das Grand Hotel" und mögen insbesondere Marie und Josephine gute Beispiele dafür sein.
Die politische Entwicklung in dieser Zeit, die Deutschland und große Teile der gesamten Welt einige Jahre später ins Verderben führen sollte, wird im Buch zwar angedeutet, nimmt aber keine herausragende Rolle ein. Die gesellschaftliche Entwicklung, Inflation und Reparationszahlungen mit Ausgelassenheit und Ausschweifungen zu begegnen, kommt insbes. an der 2. Handlungsstätte, der Hauptstadt Berlin, und  dem dortigen - von Bernadettes Sohn Constantin geleiteten  Hotel Astoria - und seinem angegliederten Variete zum Ausdruck. Dort ist es laut, schrill, schnell und die unbändige Lust auf Leben steht im Vordergrund.

Neben "Das Grand Hotel - Die nach den Sternen greifen"  hat Petra Mattfeldt auch "Das Grand Hotel - Die mit dem Feuer spielen" (Die Grand-Hotel-Saga, Band 2) am 15. März 2021 und
"Das Grand Hotel - Die der Brandung trotzen" (Die Grand-Hotel-Saga, Band 3)"  am 21.03.2022 veröffentlicht.
Allle drei Bände seien meiner o.a. lieben Bekannten empfohlen.

Meine Bewertung:

Für Literaturinteressierte ein Muss
sehr lesenswert
 (insbes. wenn man auf Rügen weilt)
 

lohnt sich

es gibt Besseres

Zeitverschwendung

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Marie Merburg

Wellenglitzern

Erscheinungsdatum:  16.03.17 ;  Rezensionsdatum:  10.05.22

Format: Kindle, ASIN:  B01EVA7JL2
Seitenzahl als Printausgabe:  432

Anlässlich eines bevorstehenden Urlaubs auf Rügen kam ich zu diesem Buch. Dem Band 1 von 5 Bänden dieser Reihe. Locker-flockig, meist kurzweilig und humorvoll erzählt die Autorin (die auch unter dem Namen Janine Wilk Kinder- und Jugendbücher publiziert) darin vom Schicksal der Sophie Lehmann aus Freiburg, die sich gerade von ihrem Mann Felix getrennt hat und auf Rügen in ihrem Segellehrer Ole ihre neue große Liebe findet.  Geht man das Buch ohne allzu große Erwartungen an, so wie ich das getan habe, ist es durchaus eine entspannende Lektüre und man wird nicht enttäuscht. Ist man - im Gegensatu zum Rezensenten - weiblichen Geschlechts, mag das umso mehr zutreffen. Einen Punkt Abzug gibt es meinerseits, weil manche Dialoge in Anbetracht der Umstände der sie begleitenden Ereignisse dann doch etwas zu künstlich wirken; und einen weiteren Punktabzug gibt es, weil ich mir etwas weniger Liebesgeflüster und etwas mehr Lokalkolorit  - wenngleich klar ist, dass ein belletristisches Buch kein Reiseführer sein soll und sein darf - erhofft hatte. Mein Gesamturteil "lohnt sich", wenn man es wie oben bereits gesagt "locker, flockig" mag und insbesondere wenn man gerade auf Rügen weilt.

Meine Bewertung:

Für Literaturinteressierte ein Muss

       sehr lesenswert  

lohnt sich
(insbes. wenn man auf Rügen weilt)

es gibt Besseres

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Oliver Döring 

Der Jogger - Hauptkommissar Funkes erster Fall

Erscheinungsdatum: 14. Februar 2015 Rezensionsdatum:  25. Jan. 2022

Format: Kindle, ASIN: B00TNPQJMQ
Seitenzahl als Printausgabe:  779

Oliver Döring gelingt es mit seinen Andeutungen in einzelnen Kapiteln durchaus, einen Spannungsbogen aufzubauen. Der Preis dafür ist aber, dass vieles einfach zu lang ist, dass er die 779 Seiten des Buchen füllt, indem er eine Unzahl handelnder Akteure mit teilweise komplizierten Verflechtungen in die Geschichte einbaut und zuweilen nicht davor zurückschreckt auch noch das kleinste Detail, das für keinen Leser von Bedeutung ist, zu erwähnen, zu beschreiben. Beispiele gefällig? O. Döring schreibt nicht "Funke klingelte",  sondern er schreibt "Funke betätigte den quadratischen Klingelknopf links von der Tür" (Seite 274) oder er schreibt nicht "Frohloff öffnete die Tür zum Garten", sondern er schreibt "Frohloff öffnete die grün lackierte Gartenpforte, indem er den schwarzen Knauf nach unten drückte." (Seite 409)! Auch die Dialoge der Akteure sind zum Teil langatmig und gestelzt.
Jedes Kapitel wechselt die Szene; ein Handlungsstrang jagt den nächsten und viele Kapitel beginnen mit dem Namen einer Person und der Leser fragt sich zumeist "Äh... wer war das jetzt noch mal?". Zudem viele Details aus des Autors Heimatstadt und Funkes Wirkungskreis Lübeck. Letztlich ist es dieses Verzetteln was hier einer über meine Einstufung "es gibt Besseres" hinausgehenden Einstufung (wie "lohnt sich" oder gar "sehr lesenswert") entgegensteht. Von daher lass ich momentan mal dahingestellt, ob es für mich und diese Rezensionsseite noch zu einem 2. Fall des Kommissars Funke kommen wird. Keinesfalls werden es 8 (so viele sind bisher erschienen).

Meine Bewertung:

Für Literaturinteressierte ein Muss

       sehr lesenswert  

lohnt sich

es gibt Besseres

Zeitverschwendung

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Thomas Mann

Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull

Erscheinungsdatum: 1954  Rezensionsdatum:  Dez. 2021 

Format: Kindle, ASIN: B00E6H0AAS 
ISBN 10: 3596902819Seitenzahl als Printausgabe: 428 ; Verlag:  S.Fischer


Was für ein Klassiker!!! Welch eine Sprache!! Satzbauten mit zahlreichen Schnörkel und Verschachtelungen und Einschüben und einer Wortwahl wie sie heute von keinem Autor mehr gewählt würde. In unserer vergleichsweise sprachverarmuteten Zeit muss man viele Sätze in der Tat zweimal lesen, um ihre Bedeutung ganz zu verstehen. Von 1910 bis 1913 hat der Literaturnobelpreisträger von 1929 Thomas Mann an diesem Werk gearbeitet - ohne es zu vollenden, um dann von 1950 bis 1954 weiter daran zu schreiben. Leider wieder ohne es zu vollenden, aber das mindert nicht den Gesamtwert dieses Romans des 1955 verstorbenen Schriftstellers. Eine sehr vergnügliche Szene ist die Musterung des Felix Krull. Einer der beeindruckendsten Charaktere ist Professor Kuckuck und eine sehr lesenswerte Passage des Romans, ist die, in der er auf der Zugfahrt von Paris nach Lissabon im Speisewagen dem Felix Krull, pardon, inzwischen dem Marquis de Venosta (!) die Schöpfung und das Universum erklärt.
Übrigens gibt es aktuell eine recht gute Verfilmung aus 2020/21. Das Drehbuch dazu stammt u.a. von Daniel Kehlmann, von dem hier auch Tyll Beerholms Vorstellung und Die Vermessung der Welt rezensiert sind. Natürlich muss der Film an einigen Stellen vom Original abweichen, etwas mehr klamaukähnliche Szenen einbauen u.ä,  aber das ist unterm Strich sehr gekonnt gemacht.
Es gibt viele Druckausgaben des Werks: das von mir hier gewählte Titelfoto oben links ist das der Ausgabe von 1954 des Verlages S.Fischer; das stimmungsvollere oben rechts daneben stammt aus einer neueren Veröffentlichung.
Aus dem Werk von Thomas Mann ist hier auch rezensiert: Der Zauberberg

Meine Bewertung:

Für Literaturinteressierte ein Muss

       sehr lesenswert  

lohnt sich

es gibt Besseres

Zeitverschwendung

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Philip Plickert (Hrsg.)